Dienstag, 14.07.2020 09:50 Uhr

Coronas Vermächtnis Teil 2

Verantwortlicher Autor: Roman Baumann Leverkusen, 25.04.2020, 22:20 Uhr
Presse-Ressort von: Roman Baumann Bericht 3978x gelesen

Leverkusen [ENA] Coronas Vermächtnis Teil 2 Hallo ihr lieben, Ich habe für euch weiter recherchiert. Dabei kam zum Vorschein das Coronavirus befällt weit mehr als die Lunge. Nun liefern Obduktionen weitere Erkenntnisse. Obduktionen im Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen sind in Deutschland bislang eher selten. Das dürfte an einer - mittlerweile wieder zurückgezogen - Empfehlung des Robert-Koch-Instituts liegen, wonach Mediziner

vor einer Untersuchung von Covid-19 Verstorbenen gewarnt wurden, um sie vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Einer, der die Warnung aber ignorierte, ist Klaus Püschel. Er ist ein Hamburger Rechtsmediziner - und hat bislang vermutlich so viele Covid-19-Verstorbene obduziert, wie niemand anderes. In einem Bericht, der der "Süddeutschen", NDR und WDR vorliegt, spricht er von 65 Obduktionen bis zum 11. April. Inzwischen seien es bereits mehr als 100. Seine Erkenntnis: Keiner der Verstorbenen war ohne Vorerkrankung. Einen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt Püschel aber nicht. Erkenntnisse mit denen von Schweizer Medizinern decken. So war ein Großteil der Verstorbenen krank am Herz. 55 der 61 in Hamburg Untersuchten hatten bereits

Bluthochdruck, einen Herzinfarkt, Arteriosklerose oder eine sonstige Herzschwäche. 46 Obduzierte hatten eine Vorerkrankung der Lunge. 28 hatten Schäden an anderen Organen wie Nieren, Leber oder Transplantationsorgane. 16 litten unter Demenz, weitere hatten bereits eine Krebserkrankung, schweres Übergewicht oder Diabetes, so der Bericht. Coronaviren können in das Gehirn eindringen.

Studien zu Obduktionen von Covid-19-Toten gibt es weltweit nur wenige. Eine unter anderem kommt aus China. Ärzte der Uniklinik Peking wollen herausgefunden haben, dass das Virus nicht nur die Lunge, sondern auch das Immunsystem und andere Organe angreift. So zumindest das Ergebnis von 29 Obduktionen. In Japan erlitt ein Mann eine Hirnhaut- und Hirnentzündung: Im Nervenwasser wurde SARS-CoV-2-RNA nachgewiesen, der Nasen-Rachen-Abstrich war jedoch negativ. "Durch die neue Datenlage verdichten sich die Hinweise, dass Covid-19 nicht nur ein pneumologisches Krankheitsbild ist", teilte die Deutsche Gesellschaft für Neurologie mit.

Das bedeutet Die Coronaviren können auch in das Gehirn eindringen, insbesondere in den Hirnstamm, schrieb die DGN. "Das könnte erklären, warum bei Covid-19-Erkrankungen zusätzlich zu den typischen Krankheitszeichen Fieber, Halsschmerzen und Husten – übrigens in einigen Fällen auch ganz ohne respiratorische Beschwerden – neurologische Symptome wie der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinsstörungen auftreten." Die Krankheit befällt zudem nicht nur das Gehirn, sie kann offenbar auch Herzschäden hervorrufen, die sogar zu einem Herzstillstand führen könnten, berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf Mitarbeiter des

Gesundheitswesens in China und New York. Die Mediziner wollen eine Entzündung des Herzmuskels sowie unregelmäßige Herzrhythmen gesehen haben - selbst bei Patienten ohne bestehende Herzerkrankungen. Weitere interessante Erkenntnisse zur Verbreitung: Die gängige Meinung der Virologen zur Verbreitung des neuen Coronavirus hat etwas Beruhigendes: Es ist zwar sehr ansteckend, wird aber fast nur durch Tröpfchen übertragen. Das heißt, ein Infizierter muss einem anderen Menschen schon nahe kommen, damit die Viren beim Husten, Niesen oder Sprechen ein neues Opfer finden. Mehr als 1,5 bis zwei Meter können die großen Tropfen nicht fliegen. Dann sinken sie zu Boden, die Virenlast

verdünnt sich in der Luft und die Erreger verlieren nach wenigen Stunden ihr Ansteckungspotential. Landen die Viren auf Oberflächen, ist von dort eine Übertragung des Virus über Schmierinfektion für etwa einen Tag möglich. Doch ganz so eindeutig und kurzlebig ist das Ansteckungsrisiko wohl nicht: Sars-CoV-2-Viren gelangen auch mit dem feinen Nebel, den jeder Mensch beim Ausatmen abgibt, in die Luft. Und dort halten sie sich besser und länger als anfangs vermutet. Das legen mehrere Studien nahe. Die jüngste spricht sogar von bis zu 16 Stunden, die Viren durch die Luft schweben können.

Dieser Artikel kommt aus Recherche auf Focus online, web de und weiterer Studien. Was beängstigend ist das sich diese Corona Variante noch endgültig bekämpfen lässt und uns sehr lange begleiten wird, so wie Herpes, Grippe, Pocken, Röteln, Masern, Mumps, Kinderlähmung, Hepatitis, einige Krebsarten und Ebola verursachen und auch die Corona-Lungenkrankheit. Halte sie auf dem laufenden und bleiben sie gesund oder werden es bald wieder.

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