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Universität zu Köln ist Exzellenzuniversität

Verantwortlicher Autor: Roman Baumann Köln , 13.10.2026, 20:13 Uhr
Presse-Ressort von: Roman Baumann Bericht 404x gelesen

Köln [ENA] Universität zu Köln ist Exzellenzuniversität Köln setzte sich im hochkompetitiven Wettbewerb durch / Exzellenzmittel ermöglichen die strategische Weiterentwicklung aller universitären Handlungsfelder. Die Universität zu Köln hat im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder den Status einer Exzellenzuniversität erhalten. Das teilten der Wissenschaftsrat (WR), die Deutsche

Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit. Die Universität zu Köln konnte mit ihrem Antrag unter dem Titel „Neue Universität: Continuous Change - Successful Renewal“ überzeugen. Der Status einer Exzellenzuniversität wird grundsätzlich auf Dauer verliehen; nach den derzeit gültigen Regularien findet alle sieben Jahre eine Evaluation statt. Das Antragsvolumen für die erste Förderperiode von 2027 bis 2033 beträgt knapp 100 Millionen Euro.

„Die Entscheidung in diesem hochkompetitiven Wettbewerb ist ein großer Erfolg für die gesamte Universität und das Ergebnis der hervorragenden Arbeit aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie aller Beschäftigten in Technik und Verwaltung. Dieser Erfolg ist auch durch das große Engagement unserer Studierenden ermöglicht worden“, sagt Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln. „Ich danke allen, die den

Bewerbungsprozess mit enormem Einsatz gestaltet und mitgetragen haben. Die Anerkennung als Exzellenzuniversität stärkt unsere Position als eine der führenden europäischen Universitäten, die Wissen fördert, Wandel vorantreibt und eine große gesellschaftliche Wirkung entfaltet.“ Mit dem Status der Exzellenzuniversität werden die herausragenden Forschungsleistungen und die strategische Ausrichtung der Universität gewürdigt. Die Förderung ermöglicht es, die internationale Spitzenforschung weiter auszubauen und die Attraktivität als Forschungs-, Studien- und Arbeitsort zu steigern. Professor Mukherjee betont die Bedeutung der vielfältigen Kooperationen der Universität zu Köln mit ihren Partnerinstitutionen:

„Hervorheben möchte ich in unserer Heimatregion, dem Rheinland, unsere strategischen Partnerschaften mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sowie dem Forschungszentrum Jülich, von denen wir in besonderer Weise profitieren. Der Stadt Köln verdanken wir eine weltoffene und vielfältige Umgebung sowie eine feste Verwurzelung in der städtischen Gesellschaft und Wirtschaft. Ein ganz besonderer Dank gilt dem Land Nordrhein-Westfalen, das uns während der Bewerbungsphase großartig begleitet und unterstützt hat, vor allem Frau Ministerin Brandes und ihr gesamtes Team im Ministerium für Kultur und Wissenschaft.“ Der Rektor dankt zudem dem vorherigen Rektorat unter Leitung von Professor Dr. Axel Freimuth, das bereits bis 2023

wesentliche Ausgangsvoraussetzungen für den ausgesprochen erfolgreichen Abschluss dieser Runde der Exzellenzstrategie geschaffen hatte. Professor Mukherjee betont die Verpflichtung, die sich aus diesem Gesamterfolg ergibt: „In Köln heißt Exzellenz Verantwortung. Der Status als Exzellenzuniversität bringt für die Zukunft eine noch größere Verantwortung für die Universität zu Köln mit sich. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Gesellschaft durch unsere Forschung und Lehre nachhaltig positiv zu prägen. Dazu gehören etwa Lösungen für drängende medizinischen Herausforderungen, die Entwicklung innovativer Strategien gegen den menschengemachten Klimawandel oder die Förderung von Chancengleichheit durch Bildung“, sagt Professor Dr. Mukherjee.

Hintergrund: Die Gesamtstrategie der Universität zu Köln in dieser Runde der Exzellenzstrategie definiert vier Ziele, die durch miteinander verknüpfte Vorhaben umgesetzt werden. Ein Kernziel ist es, herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt zu gewinnen. Um Talente zu fördern, wird die Universität ein anregendes und integratives Umfeld für Forschende auf allen Karriereebenen schaffen. Eine zweite tragende Säule der Strategie ist es, interne und externe Kooperationen der Universität sowie die kollaborative Forschungskultur weiter zu stärken. Darüber hinaus wird die Universität der Gesellschaft dienen, indem sie unter anderem die Reaktionsfähigkeit auf Veränderungen erhöht. Sie wird die Verknüpfung von Forschung,

, Lehre und Transfer stärken, um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Zudem ist es ein zentrales Ziel der Exzellenzstrategie, Wandel zu gestalten und auch die universitären Fähigkeiten zu verbessern, langfristige Veränderungen zu antizipieren und die Effizienz der Verwaltung zu erhöhen, um Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Voraussetzung für eine Bewerbung in der Förderlinie „Exzellenzuniversität“ waren mindestens zwei zuvor bewilligte Exzellenzcluster. Die Universität zu Köln hat insgesamt fünf Cluster eingeworben: CECAD aus der Alternsforschung, CEPLAS aus der Pflanzenwissenschaft, DYNAVERSE aus der Astrophysik, ECONtribute aus den Wirtschaftswissenschaften und ML4Q aus der Quantenforschung.

Die Exzellenzcluster sind eingebettet in Key Profile Areas, die Themen von hoher wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz bündeln. Sie zeichnen sich durch Forschung in großen Verbünden auf international höchstem Niveau aus. Die Forschung innerhalb der Key Profile Areas ist transdisziplinär und in synergetische Netzwerke – sowohl innerhalb der Universität als auch mit außeruniversitären Institutionen (wie Helmholtz- und Max-Planck-Instituten) und Partneruniversitäten – eingebunden.

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